Thursday, 14 November 2019

LOOKBOOK: Die Zeit der Feste und Feiern. | French Chic im 50s Vintage Kleid mit Tellerrock in Montmartre.



Wie schnell so ein Jahr um ist, merke ich immer wieder, wenn es die ersten Lebkuchen und Adventskalender in den Supermärkten zu kaufen gibt. Die Tage werden kühler und die Kraft der Sonne wird fühlbar geringer - der Herbst ist da! Die Herbst- und die Winterzeit, ist für mich die schönste Zeit im Jahr. Gemütlich mit einem heißen Kakao vor dem Kamin sitzen und ein Buch lesen, Zeit mit den Liebsten bei gutem Essen verbringen, einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt trinken oder einen Spaziergang durch den Jagdhäuser Wald machen, der sich nur 15 Minuten zu Fuß von meiner Wohnung befindet und die Pracht der farbigen Blätter bewundern - das sind nur einige Beispiele für die Vorzüge der kühleren Jahreszeit. Mein absolutes Highlight, neben den Weihnachtstagen, ist aber wie in jedem Jahr die bevorstehende Ball- und Theatersaison.

Friday, 1 November 2019

Kapitel 11 | Flieg mit mir zum Mond. | Seidenbluse und Plissée Rock am Strand von Westerland.



Flieg mit mir zu den Sternen
flieg mit mir zum Mond,
in weit entfernte Galaxien.

Lass uns in der Milchstraße schwimmen
& durch die Saturnringe schweben.

Lass uns dorthin gehen,
wo vorher noch niemand war.

Keine Zeit für Vorsicht. Lass uns jung und mutig sein. Rationalität ist überbewertet. Wohin hat uns die Rationalität gebracht? Wir haben uns verstellt und die tiefsten Sehnsüchte unserer Herzen in uns begraben, die wie Satelliten um unsere Köpfe kreisten. Fast wären sie erstickt.
Wir haben keine Zeit für ein "was wäre wenn". Wir haben keine Zeit für später. Wir haben nur das Jetzt. Und im Jetzt dürfen wir uns nicht verstecken, verstellen, verbergen und alles, was in uns ruht zu Grabe tragen.
Flieg mit mir zu den Sternen, flieg mit mir zum Mond.


Thursday, 3 October 2019

Kapitel 10 | Braucht man wirklich so viel, um glücklich zu sein? | Plisséerock & Schleifentop am Mont Saint Michel.



Das Haus aus Sandstein steht am Ende der Straße. Im Garten grasen die drei Schafe. Die fünf Hühner mit ihrem weich-flauschigen Federkleid picken Körner vom Boden. Die Hydrangeas wachen reihum am weißgelackten Gartenzaun. Sie sind noch nicht müde, so wie ich, und warm und duftig vom Sommer, der sich seinem Ende neigt.
Augenblicke zuvor sagte ich Adieu zu der Insel im Meer, die aus dem Pfefferkorn des Riesen erwachsen ist, vor hunderten von Jahren, und die ein Mönch dem Engel widmete, der ihn im Traum besuchte.
Die Luft ist sanft und salzig.
Morgen werden wir uns an der Pyramide wiedersehen.