Saturday, 16 February 2019

Kapitel 2: die Gegenwart ist die einzige Dimension, in der man leben sollte | Anna Karenina vor russischer Wintertraumkulisse.




In meinem heutigen Post spiele ich Anna Karenina vor Russisch anmutender, anmutiger Winterwunderlandkulisse. Jedoch ohne die Tragik, und ohne in Russland zu sein: denn die Fotos entstanden mit meinem Stammfotografen Florian vor dem zauberhaften Schloss Favorite, kaum 20 Minuten von meinem Wohnsitz in Baden-Baden entfernt.

2018 ist erst seit 46 Tagen alt und doch nicht alt in meinem Kopf. Und doch ist so vieles geschehen, das entfernt, und doch immer nah bei mir ist.

Auf Instagram habe ich vor kurzem den folgenden Spruch gelesen: "I believe January to be a trial month. I would like to start anew". Ich fand ihn belustigend, aber auch irritierend.

Warum sollte ich denn nochmal von Neuem anfangen? Der Januar war herausfordernd und vieles, was passiert ist, war nicht sonderlich schön. Dennoch hat er mir viel gegeben. Er hat mir die Chance gegeben, altes zu verwerfen und neues zu formen. Pläne, die im letzten Jahr noch präsent waren, wurden verworfen und neue geschmiedet. Ich wurde menschlich überrascht und auch enttäuscht und konnte all dies als Chancen und Erfahrungen sehen.

Die Zeit wird nicht grundlos durch unsere Hände gegossen.
Alles trägt dazu bei, dass wir uns weiter in uns selbst formen können um uns auch darüber bewusst zu werden, was wir in unserem Leben (und mit anderen Menschen) formen wollen.


Tuesday, 22 January 2019

Inspiration: 101 things in 1001 days | Verändere dein Denken & du veränderst dein Leben.


Meine Lieben. Ich habe gestern entschieden, dass ich meine alte 101 things in 1001 days Liste aktualisieren, bzw. auf Null setzen will. Es passiert gerade einfach zu viel Neues, es ist zu vieles im Umbruch und ich zu sehr im Aufbruch, als dass ich mich mit dem Alten aufhalten möchte.

Nachwievor gilt folgendes Zitat des Autors Robert Frost, das so warm und weise beschreibt, was das Konzept des Glücks in Wahrheit ausmacht:

"Glück gleicht durch Höhe aus, was ihm an Länge fehlt."

Gleichzeitig fehlt dieser Aussage aber auch der Gedanke der Autonomie, und der Verpflichtung eines jeden Menschen, sich selbst um das eigene Glück in seinem Leben zu kümmern. Denn meiner Meinung nach kann man nur echtes Glück empfinden, wenn man sich selbst, ehrlich und aufrichtig, darum bemüht. 

Es ist uns nicht beschieden, dass das, was wir uns wirklich wünschen, vom Himmel fällt. Das Glück ist kein Sterntaler, der uns in den Schoß fällt, wenn wir einfach stupide nach oben blicken und darauf warten, dass sich etwas tut. Nein. 
Wir müssen unser eigenes Glücksempfinden und -Finden selbst und aktiv mitgestalten.

Auch in der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika ist das Konzept der Glückssuche realisiert - das "Bestreben nach Glückseligkeit" gehört hierbei ebenso zu den Grundrechten eines Menschen, wie das Leben selbst und die Freiheit. Man darf nicht passiv erwarten. Man muss es aktiv bestreben.

Jeder Mensch ist in der Lage, sein eigenes Leben zum besseren zu wandeln, wenn er denn dazu bereit ist. Aber dafür benötigt es Mut.

Seit Jahren strebe ich aktiv nach meiner eigenen Glückseligkeit, und heute beginne ich ein neues Kapitel mit meinen aktualisierten 101 things in 1001 days, die diesem Bestreben meines eigenen Ermessens nach den richtigeren Rahmen schenken wird.

Denn schließlich kann der Mensch nie wirklich wissen, was richtig ist - er kann nur nach bestem Wissen und Gewissen danach handeln, was er als richtig erachtet.

Tuesday, 15 January 2019

Hör auf zu prokrastinieren und lebe! Wie man die 3-Sekunden-Regel im Alltag anwendet.





Lieber Mensch. Hör auf zu prokrastinieren. Mit jeder Entscheidung, etwas nicht zu tun, läufst du vor deinem eigenen Leben und den Möglichkeiten davon, die es dir bieten kann. Und wenn du immer vor dem wegläufst, was du eigentlich willst, kommst du niemals dort an, wo du eigentlich hin willst. Natürlich ist das leichter gesagt, als getan und aller Anfang ist schwer. Ich selbst kenne diese Phasen, in denen es einem schwer fällt, sich aufzuraffen, oder diese diffuse Angst vor was auch immer. Wichtig ist nur, dass man sich trotz aller Widerstände aufrafft, und etwas tut.

Die einzige Person, die einen im Endeffekt daran hindert, glücklich zu sein, ist man selbst. Alles andere sind nur Ausreden.