Wednesday, 4 July 2018

Von Steinen, die einen tragen & den Steinen, die man tragen muss.



Wie begegnet man Herausforderungen - wie wird man ihrer Herr?
Wie begegnet man den Steinen, die das Leben dir in den Weg wirft?

Das Ende einer Ära markiert immer den Beginn einer neuen.
Sehe Herausforderungen als Chance an - zum Wachsen. Zum Aufbau. Zum Leben. Zum Besseren hin. Zum Erschaffen von dem Größeren, das du dir vorher nie hättest träumen können.

Es gibt keine schlechten Erlebnisse. Es gibt nur Erfahrungen. Und Möglichkeiten, zu lernen.





Sei mutig und mache Fehler.

Gehe Risiken ein. Weg mit den Zweifeln. Du bist jung und hast dein ganzes Leben noch vor dir, auch wenn du dir, vorzugsweise von dir selbst, gerne etwas anderes einreden lässt. Die Lenze die du bereits zählst sind nichts im Vergleich dazu, wie du wirkst oder wie du dich fühlst. Du bist jung. Du darfst Fehler machen. Also sei mutig und mach Fehler! Schmeiß deine Zweifel über Bord und ergreife die Chancen, die wie Satteliten um deinen Kopf kreisen – auch wenn du dir einreden willst, dass es nicht so ist.

... und genau solch eine Chance habe ich Ende Mai diesen Jahres ergriffen und mich in eine Situation geworfen, die ich seit 2012 für mich verworfen habe. Für immer. Ich bin alleine ans Meer gefahren. Mein letzter Allein-Urlaub war vor genau 6 Jahren und kann mir negativer nicht in Erinnerung sein. Es ist mein persönlicher Stein, den ich in mir trage und den ich auch für immer tragen werde. Und ich habe mir geschworen, mich nie wieder solch einer Situation auszusetzen. Nie wieder wollte ich der Möglichkeit Raum geben, mir weitere Steine aufzubürden.


Leben - ohne Rücksicht auf Verluste.

Seit Jahren räume ich den Stein davon, beiseite. Teile davon. Mal größere, mal kleinere. Je mehr ich beiseite räume, desto freier kann ich atmen. Um diesen Stein beiseite zu räumen, begebe ich mich bewusst in Situationen, die mir fremd und neu sind. Manchmal auch Situationen, die mir Angst machen. Ich trenne mich von allem, das toxisch in meinem Leben ist. Ich entferne Menschen, die mir nicht gut tun. Ich ziehe aus meiner Heimatstadt aus, in eine Stadt, in der ich kaum jemanden kenne. Und auch nachdem die Dinge anders laufen, als ich sie mir augenscheinlich gewünscht hätte, bleibe ich. Ich gehe spazieren. Ich gehe in den Wald. Ich meditiere. Ich lasse mich fotografieren und es juckt mich nicht, dass zig Leute um mich herum stehen, die es dem Fotografen gleich tun. Ich schneide meine langen Haare ab, die mir bis zur Hüfte reichen und färbe mich kupferblond. Ich fahre nach Italien, und wandere in 800 Metern Höhe, trotz meiner Höhenangst. Ich werde Nicht(mehr)raucher - nach 10 Jahren. Ich lasse mich inmitten eines Museums fotografieren, um Teil eines Kunstwerks von Monet zu sein.

Ich klettere auf Statuen im Jardin des Tuileries, bis die Wachleute kommen um mir anzudeuten, dass das gesetzeswidrig ist.



Das Momentum.

Und Ende Mai entschied ich mich zu einem noch drastischeren Schritt. Mir wurde klar, dass der Stein in mir immer noch zu viel Macht in mir hat, und das konnte und wollte ich nicht mehr akzeptieren. Dieser Gedanke war jedoch nicht nur aus mir selbst, nicht gänzlich in meinem Inneren geboren. Es gab da einen weiteren, einen außenstehenden Beweggrund.
Ein Momentum.
Tief in meinem Innern wusste ich, dass ich es bereuen würde, diese Chance nicht zu ergreifen. Hätte ich allerdings nicht Menschen um mich gehabt, die mich in diesem Denken bekräftigt und bestärkt hätten, dann wäre ich niemals diesem Gedanken in mir gefolgt. Dann hätte ich mich nicht zum Risiko entschieden. Und so tat ich es ... und fand mich. Und mit mir und dem Bewusstsein, dass jedes Tief die Chance eines neuen Hochs bietet, fand ich auch dich.
Du, mein Fels in der Brandung.
Dein Herz wird wissen, dass du gemeint bist.

'Das Leben ist kurz!
Also küsse viel,
lache laut,
gib Dummheiten zu und bereue nichts, was dich lächeln ließ.'


Um den vielfältigen Steinen zu begegnen, die das Leben einem in den Weg stellt (oder die es dir schenkt), braucht man bequemes Schuhwerk. 

Ich trage im heutigen Outfit meine liebsten Sneaker von Adidas, mein heißgeliebtes Dorothy Perkins Kleid und - um den gelegentlichen Winden in luftigen Höhen im Jardin des Tuileries zu trotzen - meine Lederjacke von Mango, die mich bereits seit ein paar Jahren begleitet. Der heutige Post entstand in Zusammenarbeit mit dem Onlineshop Snipes, in welchem ihr auch euer passendes Schuhwerk finden könnt, um den heutigen Look nachzustylen und auch euren Lebens-Steinen zu trotzen - oder um mit ihnen bequemen Fußes durchs Leben zu tanzen! 

Ich jedenfalls freu mich auf alles, was die Zukunft noch bringen möge und gehe mit beschwingtem Schritt drauf zu. 

Euch wünsche ich dasselbe, und ein schönes Restwochenende.




Kleid: Dorothy Perkins (ähnlich hier) | Lederjacke: Mango (ähnlich hier) | Sneaker: Adidas (ähnlich hier)




14 comments:

  1. Ein wundervoller Post. So schön geschrieben und du hast so recht.
    Das Leben ist zu kurz.
    Liebe Grüße Michelle von mishy-hoffmann

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  2. Das hast du sehr schön geschrieben! Toller Beitrag!!

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  3. Toller Beitrag und die Fotos dazu finde ich wirklich sehr gelungen!

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  4. Ich finde, es ist nciht immer so einfach, nichts zu bereuen. Zumindest bei mir war das ein längerer Lernprozess, aber wenn man das erstmal verstanden hat, kann man aus jeder Situation etwas positives ziehen - und so sollte das Leben sein: Positiv.

    Liebe Grüße!

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  5. Richtig schön geschrieben und deine Bilder passen toll dazu. Man sollte wirklich versuchen aus allem etwas Positives zu ziehen, auch wenn es manchmal nicht so einfach ist.

    Liebe Grüße
    Sybille von Billchen's Beauty Box

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  6. Ein sehr schöner Beitrag und toll geschrieben. Du hast wirklich Recht mit den, was du schreibst. Und die Aussage „sei mutig und mache Fehler“ unterstütze ich voll und ganz :-)

    Liebste Grüße,
    Sarah

    www.vintage-diary.com

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  7. Richtig gut geschrieben! Es ist so wichtig, ab und zu Dingen eine zweite Chance zu geben und über den eigenen Schatten zu springen - denn meistens ist man selbst überrascht, was dabei herauskommt. Ich habe auch Ende letzten Jahrs eine schlechte Erinnerung begraben in dem ich wieder mit dem Tanzen angefangen habe. Und auch, wenn es nicht so läuft wie ich gehofft habe, bin ich super zufrieden damit! :)

    Liebe Grüße,
    Alex

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  8. Ein toller, sehr gut geschriebener und starker Beitrag! Die Bilder finde ich auch sehr passend dazu!

    Liebst,
    Ricarda von CATS & DOGS: https://www.wie-hund-und-katze.com

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  9. Ein schöner Text, den du geschrieben hast. Ich liebe solche Beiträge! Blogs mit Tiefgang sind ja leider selten.

    Bitte mehr davon <3!
    Liebe Grüße
    Verena von www.avaganza.com

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  10. Schöner Beitrag und wirklich passende Bilder. Und ich liebe die Kombi aus Lederjacke und Kleid <3
    Liebe Grüße,
    Missi von Himmelsblau

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  11. "Es gibt keine schlechten Erlebnisse. Es gibt nur Erfahrungen. Und Möglichkeiten, zu lernen."

    Dem Satz stimme ich voll und ganz zu. Aus all meinen schlechten Erlebnissen ist in irgendeiner Weise auch was gutes entstanden bzw. machen all meine Erfahrungen mich als Menschen aus.

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  12. 'Das Leben ist kurz!
    Also küsse viel,
    lache laut,
    gib Dummheiten zu und bereue nichts, was dich lächeln ließ.'

    Dieses Zitat ist so wahr. Im Alltag vergesse ich leider oft verrückt und wild zu leben und verschiebe es aufs Wochenende. Es wird wirklich Zeit, dass bewusster anzugehen - gerade im Alltag.

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  13. Sehr schöner Text. Gut geschrieben und er regt zum Nachdenken an. Fehler sollte man machen und natürlich auch aus ihnen lernen. Auch die Bilder dazu gefallen mir sehr - und die Schuhe sind natürlich auch mega klasse. Alles Liebe Marie

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thanks for sharing your thoughts with me.