Thursday 26 December 2019

Pinterest erfolgreich nutzen - 7 Tipps wie du Pinterest erfolgreich für deinen Blog oder deine Webseite nutzen kannst.



Was ist Pinterest überhaupt und für wen ist das Social Media Netzwerk geeignet?

Pinterest gibt seinen Nutzern die Möglichkeit, Fotos von jeder Seite aus dem Netz zu speichern und sie in den sogenannten "Boards" oder Pinnwänden zu organisieren. Man kann Pinterest auf zwei Arten nutzen:

  • erstens kann man Bilder von jeder Webseite aus dem Netz nutzen und sie speichern
  • zweitens kann man auf der Front Page die Pins von anderen Nutzern ansehen und sich inspirieren lassen und sie (bei Gefallen und Relevanz) auf den eigenen Pin Boards speichern.

Durch einen Klick auf den Pin gelangt man zur ursprünglichen Quelle und kann auf der jeweiligen Webseite weiterlesen (was zum Beispiel bei Tutorials oder Podcasts sehr interessant ist).

Pins mit tausenden Re-Pins ergeben sich logischerweise auch viele Klicks auf das Bild und dadurch wird Pinterest als Reichweitenboost interessant für nahezu alle Webseitebetreiber, Blogger und Kreative.



Wie du Pinterest für deinen Blog oder deine Webseite nutzen kannst:

Pinterest ist perfekt für alle Webseite-Betreiber, die visuellen und auditiven Content bieten (Modeblogger, DIY Blogger, Foodblogger, Künstler, Podcaster, usw.)
Wer nur schreibt und keine Grafiken erstellt, für den ist Pinterest natürlich nicht interessant.
Dennoch können auch Schriftsteller, die beispielsweise Sprüche, Gedichte oder Kurzprosa auf Instagram posten (und dafür Fotos und Grafiken von ihren geschriebenen Werken erstellt haben), von Pinterest profitieren, da sie ihre Werke auf spezifischen Boards einer größeren Gruppe an potentiellen Neulesern präsentieren können. Alle Posts auf meiner Autorenseite "sie.ist" pinne ich immer direkt auf meinem englischsprachigen oder deutschsprachigen Pin Board.

Wenn sich erstmal einer deiner Pins auf Pinterest befindet, hast du die Möglichkeit tausende neuer Interessenten für deinen Blog oder deine Webseite zu finden. Denn je mehr Menschen deinen Post repinnen, desto mehr Menschen werden logischerweise auch auf deinen Pin klicken! Das generiert Reichweite für deine Webseite. Jeder Repin bietet dir die Möglichkeit, von vielen, vielen weiteren Menschen gesehen (und repinnt) zu werden - selbst, wenn sie nicht einmal deinem eigenen Profil folgen! Ergo bedeutet jeder Repin immer neue Leser für deine Webseite und eine Vielzahl an potentiellen neuen Kunden für die Produkte, die du vertreiben möchtest.

Für Nischen-Blogger in den Sparten DIY, Food, Mode und Künstler ist Pinterest eine großartige Idee, um neue Interessenten für sich zu gewinnen, da sie ihre Zielgruppe perfekt und spezifisch ansprechen können - schließlich werden nur Menschen auf dein Bild reagieren oder darauf klicken, wenn sie sich für genau das Thema interessieren, das du angesprochen/gepinnt hast.

Extra Tipp: Alles, was du auf deinen Webseiten anbietest und postest, solltest du erst einmal selbst auf Pinterest hochladen/pinnen.

Schritt 1:  Erstelle einen Pinterest Account für deine Website.

Zuallererst benötigst du natürlich einen Pinterest Account. Melde dich dafür auf Pinterest an und fülle dein Profil vollständig aus: Name, Bild, Kurzinfo, Impressum und Link zu deiner Website sind die wichtigsten Informationen.

Schritt 2: Wandele deinen Pinterest Account in einen Business Account um.

Wandle deinen Pinterest Accout in einen Business Account um. Dadurch hast du Zugriff auf detaillierte Statistiken zu deinem Profil, zu deinen monatlichen Besuchern und sogar auf Statistiken zu jedem Bild, das du auf Pinterest hochgeladen hast (diese befindet sich direkt unter deinen Pins und sind nur für dich sichtbar). Außerdem sendet dir Pinterest auf Wunsch jede Woche deine Top-Pins der Woche zu. Durch diese detaillierten Informationen kannst du deinen Pinterest Account noch besser auswerten und im Bedarfsfall optimieren. Auf dieser Seite von Pinterest werden alle notwendigen Schritte erklärt, die du befolgen musst, um deinen Pinterest Account in einen Business Account umzuwandeln.

  • Zuallererst musst du deine Website verifizieren, indem du einen Code-Schnipsel in den HTML Code deiner Website einfügst
  • Danach kannst du deinen alten Account zum Business Account umwandeln. Klicke auf „Unternehmenstools nutzen“ und gebe im Anschluss deine Informationen ein.

Schritt 3: Lege thematische Pin Boards fest.

Sammle deine Pins nicht querfeldein, sondern sortiere sie in themenspezifische Boards. Wenn du dich nur auf Food spezialisieren möchtest, könnten deine Pinnwände beispielsweise folgende sein: “Desserts mit Schokolade”, “Veganes Backen”, “Frühstück für Sportler”, “Meal Prep", usw.

Bist du Schriftsteller, dann könnten deine Pinnwände so heißen: "Kurzprosa", "deutschsprachige Gedichte", "motivierende Zitate", "englische Zitate", usw.

Du solltest auf eine gute Sortierung achten. Verschiedene Themen sollten nicht miteinander verwurschtelt werden. Wer sich für Mode interessiert, der möchte in einem Board nicht auch Posts zu Essen finden.

Achte weiterhin auf Regelmäßigkeit. Es bringt nichts, einmal im Monat hunderte von Pins auf einmal zu pinnen. Vielmehr solltest du darauf achten, dass du jeden Tag ein paar Pins streust. Dabei solltest du auch auf Varianz achten. Poste ein paar Pins zum Thema "historische Kostüme", dann ein paar zum Thema "veganes Backen", usw.

Die Menschen, die dir folgen werden, bekommen deine Pins auch auf deren Front Page angezeigt. Da macht sich ein thematischer Mix ästhetisch ansprechender.

Schritt 4: Tipps für deinen Blog oder deine Webseite.

Pinterest fungiert als Art Lesezeichen im Netz. Du solltest es deinen Lesern möglich machen, deine Werke leicht weiterpinnen zu können.
Dafür lohnt sich der "Pin it" Button für deine Webseite. Ein Hover Button ist hier besonders schön, da der Leser dann die Möglichkeit hat, direkt jedes Bild von deiner Webseite mit einem Klick pinnen zu können.
Auf dem Blog von tantedine gibt es dafür eine super Anleitung.

 

Für Wordpress ist das Plugin “jQuery Pin it Button for images” empfehlenswert, da du dort sogar dein eigenes Design hochladen kannst. 

Extra Tipp: Wenn du Pinterest optimierte Grafiken für deine Blogposts erstellen möchtest, 
dann beachte die optimale Bildgröße für Pinterest, die bei 735×1102 px liegt. Das bedeutet einfacher gesagt Hochformat! Querformatige Fotos sind auf Pinterest nicht so gefragt und werden schließlich auch weniger oft repinnt.

Außerdem solltest du, wenn du Social Media Icons auf deinem Blog verwendest, auch einen für Pinterest erstellen. Dadurch gelangen potentielle Interessenten direkt auf dein Pinterest Profil. Auf meinem Blog seht ihr meine Social Media Icons ganz rechts oben in der Sidebar, direkt unter meinem Header.
Schöne Grafiken für Social Media Icons gibt es im Netz zuhauf ... Oder ihr erstellt diese selbst, z.B. mit einem Grafikprogramm wie  beispielsweise Canva.

Schritt 5: Verlinke dein Pinterest Profil auf deinen weiteren sozialen Netzwerken.

Wenn du beispielsweise YouTube nutzt, dann binde dein Pinterest Profil auch dort ein. YouTube bietet dir die Möglichkeit, alle deine Social Media Networks auf deinem Profil zu präsentieren. Diese werden dann unter deinem Header auf deiner Startseite angezeigt.


Schritt 6: Mache dein Pinterest Profil noch attraktiver.

Füge ein Cover/einen Header hinzu.

Hierfür kannst du eine deiner wichtigsten Pinboards verwenden, oder einen eigenen Header hochladen (z.B. den Header deines Blogs, deines YouTube Channels, oder eine Grafik/ein Foto, das du selbst erstellt/geschossen hast).


Nutze die Funktion "Empfohlen".

Deine fünf wichtigsten Boards kannst du durch die Funktion "Empfohlen" ganz oben auf deinem Profil platzieren - Pinterest zeigt dir, wie das geht. Diese werden den Besuchern deines Pinterest Profils als Slideshow präsentiert. Sie erscheinen direkt unter deinem Header. Auf meinem Profil siehst du, wie schön sich das macht.


Verschiebe deine Boards.

Die Boards, die weiterhin prominenter platzieren möchtest, solltest du nach oben verschieben. Das geht auf Pinterest ganz einfach durch Drag and Drop. Boards, die du hingegen nur für Inspiration nutzt, sollten weiter nach unten.
Boards, die du nur privat nutzt, solltest du eventuell auch auf privat stellen und nicht öffentlich zugänglich machen.


Nutze Coverbilder für deine Pinterest Boards.

Am besten verwendest du deinen beliebtesten oder schönsten Pin von deinem Board, um dieses vorzustellen.

Nutze Beschreibungen für deine Pinterest Boards.

Zeige und erkläre deinen Nutzern, welche Pins sie auf deinem Board erwarten.

Schritt 7: Weitere Tipps.

Ich empfehle dir, ein Board für dein(e) Instagram Profil(e) zu erstellen. Instagram bietet dir nämlich seit 2018 die Möglichkeit, deine Posts direkt in Pinterest hochzuladen - inklusive Link zu deinem Bild! Das ist eine super Möglichkeit, mehr Reichweite für Instagram zu erzeugen.



Nutze außerdem Facebook-Gruppen speziell für Pinterest, um dich mit anderen "Pinnern" zu unterhalten. Ich bin Mitglied der Gruppe "Pinterest erfolgreich nutzen". Dort hast du die Möglichkeit, deinen Account vorzustellen, und auch die Gelegenheit, Pins zu promoten, die mehr an Fahrt aufnehmen sollen, ohne Geld für Ads ausgeben zu müssen. Der Austausch dort liefert dir außerdem auch weitere wertvolle und nützliche Tipps und du kannst Feedback zu Grafiken anfragen, die du erstellt hast.





3 comments:

  1. Lasse mich bei Pinterest sehr gerne für Shootings oder Wohnideen inspirieren. Sehr schöner informativer Post. Muss unbedingt auch mal wieder auf Pinterest stöbern :)
    Liebe Grüße
    Larissa

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    Replies
    1. Hallo Larissa,

      für Wohnideen ist Pinterest auch fantastisch.
      Ich freue mich, dass ich dich inspirieren konnte.

      Liebe Grüße
      Dahi Tamara

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  2. Hi, schöner Beitrag. :)
    Ich folge dir jetzt und ich würde mich freuen,
    wenn du Zeit und Lust hättest meinem Blog zu folgen.
    https://katrinausdd.blogspot.com/

    LG Katrin

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